Die perfekte Unterstützung für Matratzen: die Unterfederung
Gesünder Schlafen – besseres Wohlbefinden
Ein individuell auf den Körper des Menschen abgestimmtes Schlafsystem ist die beste Voraussetzung für einen tiefen und erholsamen Schlaf. Wichtig dabei ist, dass die wichtigste Komponente, die Matratze, optimal unterstützt wird. Und zwar durch die passende Unterfederung – im Volksmund nach wie vor Lattenrost genannt.
Vom Lattenrost zur High-Tech-Unterfederung

Ein Lattenrost bewirkt nur wenig – eine ergonomisch und technisch ausgeklügelte Unterfederung umso mehr. Der Begriff Unterfederung ist noch relativ neu. Im Allgemeinen spricht man bis heute von einem Lattenrost und denkt an ein simples Konstrukt, bei dem eine Matratze in einem Bettgestell liegt. Eine ergonomisch und technisch ausgeklügelte Unterfederung kann heutzutage jedoch viel mehr: Sie dient der optimalen Ausbalancierung bzw. der Gewichtsverteilung des Körpers. Die Unterfederung soll den menschlichen Körper an den Stellen stützen, die im Vergleich zum gesamten Körper schwerer oder geformter sind. Dadurch wird ein ungesundes Abknicken der Wirbelsäule in Rücken- oder Seitenlage verhindert. Häufig handelt es sich bei dieser Stelle um das Becken, die Taille oder die Lendenwirbel-Region. Andererseits ist z. B. die Schulterpartie oft sehr viel breiter ausgeprägt als die übrige Körpersilhouette. Sie muss im Bett Platz finden, also z. B. in der Seitenlage einsinken können. Eine Matratze kann diese Stütz- und Absinkfunktion nur bedingt alleine regulieren. Daher sollte eine passende Unterfederung sie bei der Erfüllung dieser Aufgabe unterstützen.

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Was heißt denn hier High-Tech?

Unterfederungen sind raffiniert konstruiert: So gibt es z. B. ergonomische und technisch ausgeklügelte Modelle, deren Leisten sich hinsichtlich der einzelnen Körperbereiche, das heißt, Kopf- und Schulterzone, Rücken- und Beckenbereich sowie Beinbereich in punkto Elastizität unterscheiden. So wird eine ideale punktelastische Anpassung an die Matratze gewährleistet. Holmüberdeckungen sorgen für den perfekten Federungskomfort bis zum seitlichen Bettrand – ideal für unruhige Schläfer. Die meisten Federleisten sind aus Holz – genauer gesagt, überwiegend aus Buche. Im High-Tech-Bereich kommt auch Fiberglas in unterschiedlichen Elastizitäten zum Einsatz. Mit Schiebelementen versehen, können Federleisten sich noch genauer an die Bedürfnisse des Schläfers anpassen.

Fazit:

Welche Unterfederung zur Matratze passt, wissen Fachhändler am besten. Aber eins dürfte jedem klar sein: So flexibel die Unterfederung auch sein mag, ohne eine flexible Matratze, die alle Bewegungen mitmacht, ist ein Schlafsystem nur eine halbe Sache.

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