Teil 5: Worauf achten beim Matratzen-Kauf?
Schnitttechnik
Je aufwändiger der Schnitt eines Kaltschaumkerns, desto hochwertiger. Bei den Schnitten unterscheidet man hier zwischen 2-D-Profilen (Wellen- oder Kugelschnitt) und den 3-D-Profilen (Würfelschnitt). 3-D-Profile besitzen längs und quer Luftkanäle, die zu einer besseren Anpassung an den Körper beitragen.

Liegezonen
Sicher hast du bereits öfters im Zusammenhang von Matratzen etwas von „Zonen“ gehört. Eine Matratze unterteilt sich in unterschiedliche Liegezonen, um eine optimale Anpassung an den Körper gewährleisten zu können. Dabei sind manche Zonen eher stützender, andere wiederum entlasten eher. Wie viele Zonen benötigt werden, hängt vom Schläfer selber ab.


Kernhöhe
Hier gilt die Faustformel – je höher der Kern, desto besser. Optimaler Weise sollten Kaltschaumkerne 14-19 cm hoch sein und mindestens ein Raumgewicht von mind. 40 kg/m³ verfügen. Grundsätzlich gilt, je höher das Raumgewicht, umso höher ist die Elastizität und die Langlebigkeit der Matratze

Härtegrad
Achte auf den für dich passenden Härtegrad. Hier kommt es auf dein Körpergewicht und dein Liegegefühl an. Liegst Du lieber weich oder hart?

Bezug
Der Bezug leistet einen wichtigen Beitrag zum Schlafkomfort. Allergiker sollten auf die Materialeigenschaft achten. Außerdem sollte der Bezug bei 60-95 °C waschbar sein, da so die Verbreitung von Hausstaubmilben eingedämmt wird. Aber auch für alle anderen Anwender sollte der Bezug aus hygienischen Gründen abnehmbar und mind. bei 60 °C waschbar sein.
Beim Kauf einer Kaltschaum-Matratze solltet ihr neben den genannten Vorteilen auch einige weitere grundlegende Dinge beachten.

Teil 4: Federkern oder Kaltschaum - welcher Matratzen-Typ bis du?
Bist du eher der Federkern-Typ?

Bist du eher Bauch- oder Rückenschläfer?
Bevorzugst du ein eher festes Liegegefühl und möchtest nicht zu tief einsinken?
Bist du eher ein Schwergewicht?
Schwitzt du in der Nacht eher?
Du hast ein nicht verstellbares oder nur leicht verstellbares Lattenrost?

Dann ist für dich die Federkern-Matratze eine gute Wahl.
Wenn du auf der Suche nach einer neuen Matratze bist, wirst du dir sicher schnell die Frage stellen, ob eine Kaltschau- oder eine Federkern-Matratze für dich die richtige ist.
Bist du eher der Kaltschaum-Typ?

Schläfst du eher unruhig und drehst dich häufiger um?
Hast du lieber ein etwas weicheres bis mittelfestes Liegegefühl und sinkst gerne in deine Matratze ein?
Frierst du in der Nacht eher schnell?

Dann ist die Kaltschaum-Matratze für dich geeignet.
Teil 3: Vergleich Federkern und Kaltschaum
Wenn du auf der Suche nach einer neuen Matratze bist, wirst du dir sicher schnell die Frage stellen, ob eine Kaltschau- oder eine Federkern-Matratze für dich die richtige ist. Gleich vorne weg, hier gibt es kein Besser oder Schlechter. Je nach eigenem Liegeempfinden, dem eigenen Körperbau, persönliche Vorlieben und deine bevorzugte Schlafposition solltest du deine Wahl treffen.
Teil 2: Kaltschaum-Matratzen – der Liebling unter den Matratzen
Stützung und Entlastung
Durch die hohe Punktelastizität bieten Kaltschaum-Matratzen ein angenehm unterstützendes und gleichzeitig entlastendes Liegegefühl. Leichte Körperregionen werden optimal gestützt und schwere Körperpartien wie Schulter oder Hüfte können bequem einsinken. Durch diese gute Anpassungsfähigkeit an deine Kontur ist eine Kaltschaummatratze für alle Schlafpositionen, egal ob Seiten-, Rücken- oder Bauchschläfer, geeignet.

Luftzirkulation für ein hygienisches Klima
Ein weiterer Vorteil der Kaltschaummatratze ist die offenporige Schaumstruktur. Zusammen mit den integrierten Luftkammern und den Belüftungskanälen sorgen sie für eine optimale Luftregulierung der Matratze. Dies verhindert die Ansammlung von Feuchtigkeit und sorgt für ein hygienisches und angenehmes Klima.

Langlebigkeit
Auch die Langlebigkeit wird gerne als Pluspunkt bei Kaltschaum-Matratzen genannt. Bis zu zehn Jahre kann eine gute Kaltschaum-Matratze genutzt werden.
Für wen ist die Kaltschaum-Matratze geeignet? Welche Vorteile bietet eine Kaltschaum-Matratze

Sehr gute Rückstellkraft

Die Kaltschaum-Matratze ist dank ihrer geringen Federung perfekt geeignet für Menschen, die sich nachts häufig drehen, da die Bewegung abgefedert wird und der Kern schnell in seine ursprüngliche Form zurückgeht.
Allergiker
Allergiker profitieren davon, dass das Schlafklima eher trocken ist, Milben haben es daher schwerer.

Weniger frieren
Gerade schnell frierende Menschen profitieren von der Kaltschaummatratze. Durch ihre hervorragende Wärmeisolation speichert sie die Körperwärme länger als die meisten anderen Matratzenarten. Menschen, die hingegen stark schwitzen, sollten auf eine gute Durchlüftung des Materials achten, da Kaltschaum ein eher wärmendes Material ist.

Teil 1: Kaltschaum-Matratzen – der Liebling unter den Matratzen
Aufbau und Herstellung einer Kaltschaum-Matratze

Kaltschaum-Matratzen tragen ihren Namen auf Grund der Herstellungsmethode.
Ohne Zufuhr von Wärme werden die Grundmaterialien gemischt, dabei erzeugt die Reaktion ausreichend Wärme für eine Aufschäumung. Anschließend härten die so gewonnen Blöcke unter niedrigen Temperaturen aus. Kaltschaumkerne weisen nach diesem Herstellungsverfahren eine offenporige Struktur auf, die für eine bessere Belüftung sorgt. Zusätzlich werden bestimmte Luftkanäle in das Material geschnitten, damit eine gute Luftzirkulation gegeben ist und Feuchtigkeit entweichen kann. Um den Körper bestmöglich stützen zu können, benötigt die Matratze nun noch bestimmte Schnittmuster, die den Schaum an bestimmten Stellen nachgiebiger/stützender machen.
Woraus besteht eine Kaltschaum-Matratze

Die Kaltschaum-Matratze ist neben der Federkern-Matratze eine der beliebtesten Matratzenarten in deutschen Schlafzimmern. Kein Wunder, denn sie ist für viel besonders vorteilhaft und punktet auf Grund ihres guten Preis-Leistungsverhältnisses. Wir stellen euch in unserer Serie „morgana-Schlaf-Fakten“ die Kaltschaum-Matratze von A wie Aufbau bis Z wie Zirkulation der Luft vor.